▪ Team


Die Race Antz setzen sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Micha Vogt, Micha:
Driver, Kontakt, Mechaniker Car
Hermann Loehr: Chrew Chief
Olaf Schulze, Ole:
Kasse, Fanartikel, Kontakt, Organisation, Mechaniker
Andreas Hüttl, Dr.A: Rechtsberatung
Patrick Noll, Pepe: Organisation
Lars Militz, Lars Vegas: Beschriftung
Guido Röhl: Mechaniker, Organisation
Torben Schwermann:
Mechaniker Auto und Monkey, Fotos
Oliver Klonus, Oly: Organisation
Michael Weber (Race Antz Berlin)
Frank Römer (Race Antz Eneppetahl)
Alex Meier: Mechaniker, Käfersport

Kontakt: webmaster@race-antz.de
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Photo by Dirk Behlau

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History:
Teamgründung war 1995 in Hockenheim von Micha Vogt und seinem Freund Ole. Etwas später kam dann Dr. A hinzu. Inzwischen sind wir ein ganz ordentlicher Ameisenhaufen: Pepe, Lars, Guido und Christian kamen im laufe der Jahre noch hinzu. Seither waren wir mit verschieden Wagen beim Dragracing vertreten, erstes Auto 55'er Bel Air (Public Race), 62 Plymouth Savoy (Super Gas), 69'er Camaro (Public Race), 70'er Chevy Nova (Super Gas), 55'er Thunderbird "Onkelz" bis wir dann endlich den 41'er Willys fertig bekommen haben. (Aufbauzeit 5 Jahre)

Seitdem Micha Vogt 18 Jahre wurde, wollte er einen 41'er Willys Coupe sein Eigen nennen. Überbrückt wurde der Wunsch zuerst mit einem 47'er Ford 2 Door Business Coupe. (der dem Willys ein wenig ähnlich sieht) 1995 entdeckte Micha dann seinen Willys. Nie aus den Augen gelassen und den Besitzer ständig genervt konnte er 1999 endlich den Wagen abholen.

Anschließend ging die lange Phase des Aufbaus los. Der Wagen war eigentlich komplett zerstört. 1990 hatte der Willys einen Unfall in dessen Verlauf er sich überschlug. Das Dach und die Seite waren zerbeult. Die Front, das Heck und die Kotflügel waren damals aus Gfk, die Originalblechteile waren ebenfalls vorhanden. Der folgende Aufbau der Karosse wurde durch die Firma Classic Colors, von Micha´s Freund Matches, erledigt. (übrigens ein Meister der Blechbearbeitung, glaube nicht dass sonst irgendjemand es in einer so kurzen Zeit und in einer so phantastischen Qualität hinbekommen hätte!) Danach ging der Wagen zum Technikaufbau nach Neustadt an der Weinstraße, zu der Firma Red Line Motors.

Photo by Dirk Behlau

Das Problem vor das Micha sich und alle anderen stellte, war das er einen Wagen für die Straße und für den Strip haben wollte. Dabei sollte der Wagen natürlich zu ihm passen. Er musste also schnell sein, sehr schnell um genau zu sein. Nach Äußerung dieses Wunsches wurde Micha dann mitgeteilt, dass es eine solche Technik, eigentlich nicht gibt. Zum Glück hatte Micha aber mit der Red Line Motors Crew jemanden gefunden, die das ebenfalls sagten, aber nebenbei schon mal nach den geeigneten Teilen für ein solches Projekt suchten. Gesagt getan, die Teile waren gefunden und die Crew von Red Line Motors machte sich an die Arbeit. Nach langen hin und her schafften sie es einen echt schellen Wagen zu bauen.

Dann kam es zu dem ersten Test in Luckau. Nach 5 Jahren Aufbauzeit war es schon sehr aufregend das erste Mal den Wagen zu fahren. Die Nacht davor schraubte das komplette Team noch sehr sehr lange um morgens den Wagen das Erste mal zu fahren und um dann, sogleich eine 10.9 in den Asphalt zu brennen. Der Wagen ging gut, die Läufe wurden immer besser. Bis im Nachtlauf endlich eine 9,9 erreicht war. In dem Augenblick fiel Peter, von Red Line Motors ein Stein vom Herzen. Er, Marko und die Crew hatten es wirklich geschafft einen Straßenzugelassenen Hot Rod zu bauen, der Super Gas fähig ist.




Am Sonntag wollte Micha dann Ole zeigen wie gut der Willys läuft. Es war vielleicht ein wenig zuviel Gas und eine zu schnelle Kupplung die dafür sorgten dass der Vorderwagen abhob. Nach einem echt spektakulären Wheely (ca. 1,40 hoch und ca. 20 m weit) mit den Vorderrädern in der Luft, brach beim Bodenkontakt das rechte Vorderrad ab, was Micha aber nicht davon abhielt die 400 Meter zu Ende zu fahren. Immerhin noch eine hohe 12er Zeit. Danach wieder schrauben. Erkenntnis daraus, der Wagen brauchte Wheelybars, ein Antirollbar andere Dämpfer und vorne andere Federn.

Photo by Dirk Behlau

Dann in Hockenheim eine 9,861. Aber wie man sich denken kann, reichte Micha diese Zeit immer noch nicht. Er wollte noch mehr Power. Noch mehr Power in Form von Nitro. Eingebaut auf den letzten Drücker und getestet in Belgien beim "King of Europe" Event. Leider war die Strecke für den kurzen Radstand und den hohen Schwerpunkt nicht so geeignet und es konnte nicht wirklich getestet werde. Micha musste vom Gas gehen, weil er dachte, das sich sein Willys sonst, in einen sich überschlagenden Kugelblitz verwandeln könnte. Die Strecke im hinteren Bereich war so wellig, dass das Auto, mit dem Orginalchassy, bei hoher Geschwindigkeit unfahrbar wurde. Beim "King of Europe" lief es wirklich super bis Micha mit seinen Ameisenkräften es schaffte ein eigentlich unzerstörbares Getriebe, zu zerstören. Ausgebaut, Marko von Red Line Motors mitgegeben, dort haben Peter und er das Getriebe wieder instand gesetzt, zurückgeschickt, wieder eingebaut, zack und weiter geht´s.

Im Winter 2004 hat sich der Willys noch einmal in die Halle von Classic Colours zurückgezogen um sich dort zu verpuppen und als Schmetterling im Mai wieder heraus zu kommen... Matches und seine Jungs haben noch einmal alles gegeben und die ganze Karre noch einmal komplett umgebaut. Erst wurden die Spuren von der ersten Saison beseitigt, danach wurde ein komplett neuer Boden mit Türverkleidungen usw. gebaut. Die Front ist nun komplett abnehmbar um besser am Motor arbeiten zu können. Anschließend wurde der komplette Wagen neu lackiert und von Markus Wiesner mit dem Pinsel beschriftet - so bekamen wir diesen einmaligen 50s Style hin.